Reinventing Organisations

Leider gibt es das Buch „Reinventing Organisations” von Frederic Laloux erst ab April in einer deutschen Ausgabe. So versuche ich mich an der englischen E-Book Fassung, die allerdings derzeitig auch für knapp dreißig Euro weniger zu haben ist, als die spätere Übersetzung.

Ich beschäftige mich seit dem Ende meiner Studienzeit mit dem Thema ganzheitlicher Organisationsentwicklung, insbesondere inspiriert durch die „Fünfte Disziplin“, von Peter Senge. Dazu kamen Ricardo Semler (Semco), Bernard Glassman (engagierter Buddhismus), Lance Secretan (Inpirieren statt motivieren),Anita Roddick (Boddy Shop), Lynne Franks (Seed), Sina Trinkwalder (manomama). Alles wunderbare Menschen, die an die Talente ihrer Mitmenschen glaubten und ihre Unternehmen nachhaltig so gestalteten, dass Mitarbeiter, Kunden und ihre Umwelt gerne mit ihnen zusammenarbeiteten. Und aktuell nun Frederic Laloux, auf den ich eher zufällig bei einer Recherche, über Change Agents, stieß. Er selber scheint sehr von Ken Wilber, der auch das Vorwort schrieb, inspiriert. Aber mehr noch von seiner eigenen Suche nach Pionierunternehmen mit neuen, der Zeit angepassten, Organisationsformen. Neben Patagonia findet sich da auch die Klinikgruppe „Heiligenfeld“, die schon seit Jahren erfolgreicher Vorreiter für für eine sinnhafte und nachhaltige Wirtschaft ist. Im ersten Kapitel schreibt Laloux über die Evolution von menschlichen Gemeinschaften, deren Entwicklungsstufen auch in unterschiedlichen Organisationsmustern sichtbar werden. Schon dieses liest sich sehr spannend, weist es doch darauf hin, dass wir für die Zukunft ebenfalls neue Organisationsformen brauche, da die der industriellen Revolution geschuldeten nicht mehr sinnhaft erscheinen. Ich bin weiterhin gespannt, auch wennn mich die englischsprachige Lektüre schon sehr fordert. To be continued…

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